firefox 3. nice.
einen tag nach download day von mozilla hab ich mir schließlich auch den 3er geholt: ein so pompöses browser startup wie jenes von dieser version gabs ja noch nie und obwohl ich normalerweise der meinung bin, dass die, die am lautesten schreien am wenigsten zu sagen haben, muss ich bereits nach 2 tagen sagen: geiles teil! mich hat bis jetzt immer gestört, dass gewisse javascript animationen des DOM nicht ordentlich flüssig ablaufen. einzig und allein im safari und webkit konnten diese “flashähnlich” ablaufen (und ja es kommt auch auf den prozessor an). desweiteren werden jetzt auch divs, die ebenen mäßig vor neuen, mittels ajax hinzugeladenen divs auch wirklich während der animation VOR dem hintergrund angezeigt: wieder ein bug, um den ich mich nicht kümmern muss.
vorübergehender nachteil: coole plugins für ff2 sind noch nicht für ff3 vorhanden. aber das wird sich auch bald geregelt haben… (und webdeveloper gibts ja)…
kennst du twitter?
in den usa und england ist bereits eine absolute suchtwelle ausgebrochen. in unseren breiten jedoch, kennt es noch nahezu kein mensch: twitter.com. so heißt der neue zeitvertreib. nur zeitvertreib? hmmm. nachdem ich noch vor einer woche selbst nicht gewusst habe, was twitter ist, habe ich mir mal kurz eine stunde zeit genommen, um mehr darüber zu erfahren. hier der zugehörige wiki eintrag.
nun also los: twitter ist eine art instant messenger für gruppen. man registriert sich auf deren site, die übrigens sehr fein und intuitiv ist, und legt sich dort einen account zu. dieser account umfasst dann, wie nicht anders erwartet, eine persönliche seite. doch auf dieser seite geht es bewusst nicht um die präsentation seiner selbst (also nicht wie bei myspace oder ähnlichem), sondern enthält nur eine kleine bio section. das wichtigste sind die messages, die jederzeit online gepostet werden. diese messages können nun von freunden (die man selbst einlädt), oder leute die einem “follow”n, retrieved werden. szenario: ich habe 3 freunde die meine messages verfolgen. nun update ich eine message. diese freunde bekommen dann sofort eben meine neue nachricht auf deren twitter seite. das ist jetzt alles recht und schön. doch werdet ihr euch jetzt denken: na toll, ein gruppen rss reader. voll sinnlos.
dem ist nicht ganz so, weil twitter das ganze aufs handy erweitert: sprich alle messages die ich schreibe, bekommen meine twitter freunde (die die es wollen) per sms. bzw. ich ihre. –> und das coole an der sache ist: ich kann diese message auch per sms an twitter senden und twitter verteilt sie auf meine freunde (wieder online und per sms). somit haben wir quasi schon einen sms-gruppen-rss-reader. und das ist meiner meinung nach ziemlich geil.
das beinhaltet mächtig potiential für:
- arbeitsgruppen, die ständig up to date sein wollen.
- freundeskreis, der seine freizeitpläne (oder was auch immer) damit koordiniert.
- mobile marketing (bei zustimmung der clients)
- mehr oder weniger sms blog
- und so weiter und so fort.
ich habe auf alle fälle jetzt mal einen account und ich würd mich freuen, wenn ich den ein oder die andere zu einer testrunde von twitter begrüßen darf. ist vor allem interessant für die, die fett viel frei-sms haben. (denn über die gebühren bin ich mir noch nicht so ganz sicher…
) stay tuned. claus.
checkt euch diesen browser.
webkit …ist ein open source projekt, aufbauend auf diversen apis von apples webanwendungen. ich hab mir den browser installiert. zum einen ist er wirklich verdammt schnell (zB javascript animationen) und zum anderen auch fein standardkonform. also alle die safari 3 schätzen und einen noch schnellernen browser haben wollen: webkit. und. dieses ding gibts auf für windows. also ausprobieren kostet nichts.
bedanken für diesen tipp möcht ich mich bei julian rieder.