cl. st. segments of digital living.

games. zwei ankündigungen für interessierte.

Posted in digitale kunst, fun, games, interaktion by claus on the May 24th, 2008

zum einen beehrt uns die kunsthalle ab mittwoch abend mit einer sicher interessanten ausstellung zum thema: Games. Their Present-Day Role in Art and Politics. ganz schnell und einfach hier zum exhibition abstract.

und zum anderen beweist morgen 3sat wieder, warum er mein lieblingssender ist und bringt ab 16:30 uhr eine reportage/dokumentation zu aktuellen entwicklungen (kulturell soziologischer, künstlerischer und technischer natur) der videospiel instustrie.

wem weiters fad ist und weil es gerade zum thema passt, kann ja mal homo ludens ludens in youtube reintaggen und sich einige sehr interessante clips von der vor ca. einem monat stattgefundenen game art exhibition in gijon (spanien) ansehen. ok, ich nehm euch wieder mal die arbeit ab:


 

haste is a form of violence.

Posted in lebenskunst by claus on the May 15th, 2008

soeben habe ich einen blog post auf 37signals gelesen, der auf alle fälle zum nachdenken anregt. dabei geht es ganz banal einfach um zeit oder eben gerade um das “nicht zeit haben”. jetzt ganz egal für was: ich bin wohl einer der letzten, der die ganzen vorteile des digitalen zeitalters verleugnet, doch muss ich zugeben, es fällt mir ziemlich schwer zu entschleunigen, bzw. den dingen die (zeit)relevanz zuzuordnen, die sie tatsächlich bedürfen. eines, was ich am meisten hasse, ist warten. warten ist leerzeit. für mich zumindest. doch ist es erstaunlich, dass anscheinend den leuten in der digitalen grauzone das warten völlig egal ist. stunden, tage,… nur warten auf den bus oder in irgendeiner schlange stehen. das liegt wohl daran, um das jetzt mal ganz informatisch zu sehen, dass sie eine zu uns völlig andere quality of service description haben. es ist wohl ein besonderes leiden von informatikern (vorzugsweise aber nicht nur), dass diese eine relativ kurze request to response erwartung haben. die erwartungshaltung ist dabei stocksteif die sofortige befriedigung von anfragen. und das immer und immer wieder: doch man muss sich verdammt nochmal eingestehen, dass nicht alle menschen high end rechner(netze) sind, die unserer (meiner) erwartungshaltung gerecht werden können. und hier noch der post:


I’m an extremely fast paced person and I’m learning to calm down and chill out. In a book I picked up recently this sentence is repeated in every chapter: “Haste is a form of violence.”

Those six words have slapped me across the face a few times lately. I notice that I am in such a rush to get things done that I don’t do them as well as I can. I go through hundreds of support email logs gathering times so I can average my reply speed, and in doing so I see hasty responses that could have been better had I spent just a little more time.

I stand in line for coffee and tap my foot thinking “Let’s go, let’s go, let’s go!” Then I realize how violent my need for speed may be. Waiting on the slowest barista ever is only going to cost a few minutes of my day.

 

I’m trying to stop focusing on a few minutes here and there and instead embrace a chance to lose them, knowing I’ll produce something of quality. (Not quantity.) I hope this is something I never stop learning.

kennst du twitter?

Posted in fun, interaktion, web technologien by claus on the May 14th, 2008

in den usa und england ist bereits eine absolute suchtwelle ausgebrochen. in unseren breiten jedoch, kennt es noch nahezu kein mensch: twitter.com. so heißt der neue zeitvertreib. nur zeitvertreib? hmmm. nachdem ich noch vor einer woche selbst nicht gewusst habe, was twitter ist, habe ich mir mal kurz eine stunde zeit genommen, um mehr darüber zu erfahren. hier der zugehörige wiki eintrag.

nun also los: twitter ist eine art instant messenger für gruppen. man registriert sich auf deren site, die übrigens sehr fein und intuitiv ist, und legt sich dort einen account zu. dieser account umfasst dann, wie nicht anders erwartet, eine persönliche seite. doch auf dieser seite geht es bewusst nicht um die präsentation seiner selbst (also nicht wie bei myspace oder ähnlichem), sondern enthält nur eine kleine bio section. das wichtigste sind die messages, die jederzeit online gepostet werden. diese messages können nun von freunden (die man selbst einlädt), oder leute die einem “follow”n, retrieved werden. szenario: ich habe 3 freunde die meine messages verfolgen. nun update ich eine message. diese freunde bekommen dann sofort eben meine neue nachricht auf deren twitter seite. das ist jetzt alles recht und schön. doch werdet ihr euch jetzt denken: na toll, ein gruppen rss reader. voll sinnlos.

dem ist nicht ganz so, weil twitter das ganze aufs handy erweitert: sprich alle messages die ich schreibe, bekommen meine twitter freunde (die die es wollen) per sms. bzw. ich ihre. –> und das coole an der sache ist: ich kann diese message auch per sms an twitter senden und twitter verteilt sie auf meine freunde (wieder online und per sms). somit haben wir quasi schon einen sms-gruppen-rss-reader. und das ist meiner meinung nach ziemlich geil.

das beinhaltet mächtig potiential für:
- arbeitsgruppen, die ständig up to date sein wollen.
- freundeskreis, der seine freizeitpläne (oder was auch immer) damit koordiniert.
- mobile marketing (bei zustimmung der clients)
- mehr oder weniger sms blog
- und so weiter und so fort.

ich habe auf alle fälle jetzt mal einen account und ich würd mich freuen, wenn ich den ein oder die andere zu einer testrunde von twitter begrüßen darf. ist vor allem interessant für die, die fett viel frei-sms haben. (denn über die gebühren bin ich mir noch nicht so ganz sicher… ;-) ) stay tuned. claus.

bubblegum synthesizer

Posted in digitale kunst, fun, interaktion by claus on the May 6th, 2008

Heute möchte ich ein kurzes youtube vid featuren, das mehr als ausgangspunkt für weitere recherchen dienen soll. alternative herangehensweisen auf irgendeine/vielerlei art musik zu machen ist ein alter hut. der wohl bekannteste “burner” der 90er jahre war hier sicherlich stomp, die mit ihrer kübel und schrott percussion für aufsehen gesorgt haben. nun sind einige jahre vergangen und dank mustererkennung, digitaler bildverarbeitung und nicht zuletzt den gesunkenen preise für soft und hardware im audio produktions sektor, wenden sich immer mehr medienkünstler der symbiose von high tech und musik.

dabei fasziniert mich nicht die tatsache an sich, sondern viel mehr der interaktive, kollaborative und experimentelle ansatz vieler exponate. das potential. das am meisten “sophisticated” ding ist hier wohl reactable. schaut mal bei diesem artikel vorbei und noch viel wichtiger: schaut auch die youtube vids an.

frönen wir dem kunstmedium pixel.

Posted in digitale kunst by claus on the May 5th, 2008

mein lieblingsblog (smashing magazine), den ich in zukunft sicher nicht nur einmal zitieren werde, featured hier eine feine selektion von pixelkünstlern. neben straightem illu-style mit subtil witzigem inhalt findet man auch detailverliebte, nahezu impressionistische werke. mein absoluter favourit ist das da:

space invader against big screen tv

checkt euch diesen browser.

Posted in web technologien by claus on the May 4th, 2008

webkit …ist ein open source projekt, aufbauend auf diversen apis von apples webanwendungen. ich hab mir den browser installiert. zum einen ist er wirklich verdammt schnell (zB javascript animationen) und zum anderen auch fein standardkonform. also alle die safari 3 schätzen und einen noch schnellernen browser haben wollen: webkit. und. dieses ding gibts auf für windows. also ausprobieren kostet nichts.

bedanken für diesen tipp möcht ich mich bei julian rieder.