Interessante Visualisierung: Walmart und die Ausbreitung in den USA

Posted in digital,experience,media, culture and society by thomas on the Januar 8th, 2009

Nike – Leave Nothing

Posted in Brands and Business,communications,experience by thomas on the Dezember 11th, 2008

Inspiriert vom Blogeintrag „Free trials, brand ideas and communications ideas“ beim Northern Planner bin ich bei meiner Recherche für einen kleinen Workshop/Vortrag an der HTL Braunau auf die Nike-Kampagne „Leave Nothing“ für American Football gestoßen. Die Geschichte von Nike dreht sich zwar nicht erst seit gestern um Selbstmotivation, Überwindung, Siegen und Heldentum, aber diese Spots (von W+K Portland) demonstrieren es meiner Meinung nach extrem anschaulich. Regie führten mit David Fincher und Michael Mann zwei absolute Größen des US-Kinos, was wiederum zeigt, dass man um starke Markenideen durchaus auch einen Film machen könnte (und auch kann – wie Forrest Gump zeigt).

„Fate“ mit Troy Polamalu und LaDainian Tomlinson.

„Leave Nothing“ mit Shawne Merriman und Steven Jackson.

Erster von Fincher, zweiter von Mann.

Rundherum gibt die Idee natürlich auch noch genug her um die Spieler beim Trainieren zu zeigen oder sie über Training, Erfolg und Überwindung sprechen zu lassen. Dass es auf YouTube Hommagen an die Videos gibt sollte nicht wirklich verwundern.

Adidas startet die „House Party“

Posted in Brands and Business,communications,experience,media, culture and society by thomas on the November 27th, 2008

Adidas startet anscheinend gerade seine Original House Party Kampagne für 2009.

Das Ganze ist in meinen Augen wunderbar gemacht: Hunderte kleine Details die man nicht bemerken kann, musikalisch und visuell mit viel coolness gemacht, trotzdem das Produkt schön in Szene gesetzt. Und was noch viel schöner ist: Das ganze hat so viel „meat“, dass man um die gesamte Story eine Menge herumbasteln kann.

Dazu kommt, dass die Celebrities, Sportler, Musiker, Graffiti, etc. für je unterschiedliche Menschen interessant sein können, das ganze also auch global verwendbar sein sollte.

Eine Werbung also die „kulturelles Kapital“ in ganz alltäglichen Interaktionen werden kann. Werbung, die genutzt wird und nicht nur einfach individuell wirken soll. Genauso also, wie sich das Herr Yakob, Herr Oke und die Macher der Kampagne – Sid Lee – vorgestellt haben, als sie diese ganze „transmedia planning“-Sache angefangen haben.

Kommt das auch im deutschsprachigen Raum?

via Julian Cole

Etwas das man lesen sollte …

Posted in Brands and Business,communications,digital,experience,media, culture and society by thomas on the Oktober 29th, 2008

Martin Oetting – früher selbst klassischer Werber – hat auf seinem Blog connectedmarketing.de einen wundervollen Artikel geschrieben, der Kreativen, Kundenberatern, Geschäftsführern und Kunden aller Länder auf das Hirn getuckert werden sollte. Unter dem Titel „Offener Brief an manche Werbekreativen in Deutschland“ geht er auf die Einstellung klassischer Werber Blogs und „Social Media“ gegenüber und die dahinterliegenden Denk- und Agenturstrukturen ein und gibt einige lesenswerte Denkanstöße.

Und ja – natürlich muss auch Herr Oetting von etwas leben, und nein – in Sachen Medien und Kommunikation gibt es keine absolut unzweifelhaften Wahrheiten. Auch ist Mundpropaganda nichts sooo Neues (man google unter Bernbach und Word of Mouth) und das Ende der klassischen Werbung wird auch nicht erst seit gestern an die Wand gemalt (Schilderpest, Reklameflut und ähnliches gab es schon im 19. Jahrhundert). Und auch die Medienlandschaft hat sich immer geändert und hat nie von heute auf morgen ein Medium abgeschafft. Werbung wird es vermutlich immer geben. Reichweite an sich ist auch nicht etwas das von heute auf morgen niemanden interessiert.

Aber es geht um etwas anderes. Die Veränderung der Medienlandschaft, die Akzeptanz des Kunden als Menschen und nicht als metaphorisch müllschluckender „Endverbraucher“ oder auch „Loser“, die tausenden Menschen die aus klassischer Offline-Mundpropaganda „word of mouth on steroids“ gemacht haben, sollten doch dazu führen, dass sich irgendetwas ändert. Nicht nur in Sachen Werbung sondern auch im grundsätzlichen Denken was Design, PR, CRM, … also das allgemeine „Erleben“, die „Experience“ einer Marke betrifft. Das heißt jetzt nicht, dass jede virale Kampagne Millionen mal angesehen werden muss (oder dass virale Kampagnen ach so sinnvoll wären), es heißt auch nicht, dass jede Marke auf Teufel komm raus eine eigene Facebook-Seite braucht (und man sich dann wundert, warum die niemanden interessiert). Und es heißt auch nicht, dass es heute einfach ist, so etwas wie Nike+ auf die Beine zu stellen. Es heißt aber, dass man sich in Sachen Marken- und Kommunikations-Strategie etwas einfallen lassen sollte, das über den klassischen 15- oder 30 Sekünder, Newsletter und Banner-Ads hinausgeht.

Klassischen Werbern denen diese Veränderung nicht gefällt (gut – mag sein), empfiehlt Oetting zur Demonstration ihres Standpunktes zwei einfache Aufgaben zu lösen:

1) Geschichten, Ideen, Konzepte erfinden, die die Massen oder auch die Nischen elektrisieren. Nicht, weil millionenschwere Etats Ihre Ideen in jedes Wohnzimmer tragen. Das kann doch jeder. Nein – so großartig denken, erfinden, entwickeln, dass die Loser kommen, dass ihnen der Mund offen steht und sie begeistert klicken, gucken, und wieder kommen und wieder klicken und wieder gucken, und alle ihre Freunde mitbringen. So dass nicht der Werbedruck die Millionen Zuschauer bringt, sondern allein die Idee. Und dass alle Loser mitmachen, sich einbringen, unterstützen, mithelfen wollen. Wer das wirklich leisten kann, der darf sich dann auch getrost für besser halten.

2) Bei all dem müssen sie jedoch sicherstellen, dass diejenigen, die begeistert sind, später auch kaufen. Denn wer für Passion und Begeisterung sorgt, aber keine Marktanteile bringt, der soll Künstler werden, nicht jedoch im Marketing arbeiten.

Volle Zustimmung von mir. Am Besten einfach lesen.

To make your clients think you’re sage. Give campaigns a myspace page.

Posted in Brands and Business,communications,digital,experience by thomas on the Oktober 10th, 2008

If the ads have gone to pot
Mention blogging quite a lot

If you want to dazzle them
Drop in terms like CRM

To make your clients think you’re sage
Give campaigns a myspace page

To make them think you’re clever chaps
Make references to Google Maps

If accused of strategic shirking
Bang on about social networking

If they still think the work is crap

You must present an iPhone app

via words of advice von W+K

Pablo Picasso

Posted in experience,media, culture and society by thomas on the September 17th, 2008

Las Meninas

Wer in Barcelona ist sollte sich unbedingt das Picasso Museum ansehen. Da werden die frühen Jahre des großen Meisters vorgestellt, so dass man die Entwicklung des Künstlers ein wenig nachvollziehen kann. Der Sprung zwischen 1905 und 1917 (oder so) verwirrt ein wenig, aber insgesamt ziemlich interessant und inspirierend.

Die Bilder oben sind zwei Versionen des Bildes „Las Meninas„, einmal von Diego Velázquez im Original und einmal von Pablo Picasso, der davon 58 Interpretationen malte.

tom waits zeigt, wie’s geht!

Posted in experience,media, culture and society,Off Topic,planning by thomas on the Mai 8th, 2008

„best of“ der press-conference zur bevorstehenden europa-tour von tom waits.

via Live! Tonight! Sold out!

(er hat es ganz offensichtlich verstanden …)

off-topic:
Technorati Profile

kommunikation, kontext und schienenfahrzeuge

Posted in communications,experience by thomas on the Mai 8th, 2008

habe in den vergangenen tagen zwei interessante dinge erlebt, während ich auf züge wartete. worum es geht?

1) sonntag, bahnhof wels, der ice nach wien hat (wie immer) verspätung. drei mal kommt eine „manuelle“ durchsage, die uns mitteilt, dass die wagonfolge ausnahmsweise vertauscht ist. sprich: erste klasse vorne, zweite klasse hinten. als geübter zugfahrer heißt das: positionswechsel. 10 minuten darauf, die meute hatte sich platziert, hört man plötzlich wie gewohnt frau lohner: „achtung plattform… ICE xyz nach wien fährt ein. die erste klasse befindet sich im vorderen zugteil“. die reaktionen? kopfschütteln, lächeln und vereinzelte wanderungen.

2) heute auf dem weg von der WU in richtung westbahnhof: die zuganzeige für unser aller lieblings-U6 war wie so oft deaktiviert. nach (meiner einschätzung nach zu vielen) minuten fährt der zug ein. einsteigen, aussteigen, positionieren, warten. warten bei geschlossenen türen. dann die durchsage: „bitte helfen sie uns, den aufenthalt in den zügen kurz zu gestalten. […]“ – um das zuerst aussteigen lassen und dann einsteigen lassen ging es – in einer seit 2 minuten geschlossenen u-bahn. die reaktionen? sehr, sehr ungläubige blicke, gequältes lächerln.

und die moral von der geschicht? vergesse auch bei automatischen durchsagen den kontext nicht?

eher, in einem größeren zusammenhang: context is king.

Chris Gilbey sagt:

People keep talking about content being king. And though that may have been in some distant part of the past there has been a growing unreported move to context. This is not to dismis the value of the underlying content. But as convergence becomes more present, it is the context that is driving value.

kommunikation lebt von kontext. erlebnisse leben vom kontext. alles erhält seine bedeutung im kontext. keine unbedingt neue erkenntnis (v.a. nicht in den kulturwissenschaften), aber dennoch immer wieder wert darüber nachzudenken.

nokia evolves

andere dinge über die ich heute schreiben wollte habe ich – völlig vertieft in die funktionalität von wordpress – zwar nicht geschrieben, eine sache kommt aber trotzdem noch heute:

wieden+kennedy hat gerade eine website für das „umweltfreundliche handy“ von nokia veröffentlicht.

Nokia Evolves

warum das interessant ist? nun …

  1. ist sie wunderschön und hervorragend umgesetzt
  2. w+k wird zwar meistens klassisch in die kategorie „werbeagentur“ gesteckt, wählt hier aber einen zugang, den man eigentlich eher von pr-strategien kennt (vertrauen, stakeholder, „gutes tun“). ist zwar heute keine überraschung mehr, verdeutlicht aber trotzdem gut die tendenz zu integration und interaktion.
  3. dass es der klimadiskurs in’s marketing geschafft hat ist an sich nichts neues, aber 3 punkte sind besser als 2.

Interessantes Hotelkonzept für Nicht-Standard-Touristen

Posted in experience,media, culture and society by thomas on the Mai 4th, 2008

Für all jene unter euch, die ihren Urlaub einmal unorthodoxer verbringen möchten, könnte das Parkhotel in Ottensheim interessant sein.

Parkhotel Ottensheim

Als Angebot an Alltagsflüchtlinge, Kulturreisende, Radfahrer, … oder jene die ein wenig Abstand zum täglichen Umfeld und eine neue inspirative Umgebung zur individuellen Horizont Erweiterung suchen, möchte dasparkhotel mit seinem auf das wesentliche reduzierten Luxus, temporäres, komfortables, unkompliziertes Zuhause bieten.

Das besondere daran, abgesehen davon, dass es Betonröhren in der Nähe der Donau sind?

Es ist nur von Mai bis Oktober offen, kostet „pay as you wish“ und nützt für alles das über Strom und Betten hinausgeht die öffentliche Infrastruktur der Umgebung. Gemeinde, Unternehmen und eine Kulturorganisation dürften das Projekt ebenfalls unterstützen.

Danke wiederum an Josef für den Tipp.