10 reasons Vancouver is a great place for an exchange semester

Posted in academia,media, culture and society by thomas on the Mai 20th, 2009

Good morning Vancouver!
In order of subjective importance.

10. The beer is better than in the US (I know, there are microbreweries …)

Granville Island makes an almost bavarian Hefeweizen. So you are not doomed to drink American light beer.

9. The seafood is awesome

They basically invented Salmon and Tuna here. And they definitely learned how to make great stuff with it.

8. Hawaii is as close as it gets

Chances are, you are not getting much closer to Hawaii anytime soon. (That doesn’t meen the flight from Seattle is actually getting you there quickly but fair enough …)

7. You are not strange if you are actually interested in the stuff you study

More students than in Vienna actually want to study what they study. In addition, the professors I had take pride in teaching the stuff they do. They are disappointed if people fail their exams and they talk to you if you don’t perform to their expectations.

6. Vancouver is a city, but it’s not really big

There is a downtown with skyscrapers, but you can bet there are some wooden houses right across the street.

5. You get a chance to see bears and all kinds of wildlife

A 10 hours drive gets you to the Canadian Rockies, four national parks that are recognized as a UNESCO World Heritage Site. (If you are more into whales and dolphines you can also go to the Vancouver Aquarium or whale watching.)

4. There are mountains, island, beaches, parks and forrests right around the corner

Mount Seymore, Cypress and Grouse. Bowen Island, Vancouver Island. English Bay, Kitsilano Beach. Stanley Park and the Pacific Spirit Park.

3. The people are really nice

They even say „Thank you“ to the bus drivers – something you’d be laughed at in Vienna. In return, the bus drivers tell you where to go and even drop you off between stations at night.

2. Vancouver is a very progressive city

There’s the West End, Vancouver’s gay community. There’s Wreck Beach, the famous, hippiesque nude beach. There’s 4-20, the marijuana holiday. So whatever is your thing, there’s probably a place for you in Vancouver.

1. Most people arrived „just recently“ (in historical dimensions)

Most people here are first or second generation Vancouverites. Multiculturality is a core part of Vancouver’s identity and I haven’t even heard debate or negative sentence about that while I was here. This is so different to Vienna, where you have to face racism in political campaigns and even newspapers.

Random shots from the UBC campus in March

Posted in academia,Off Topic by thomas on the März 8th, 2009

Spring's coming, soon.
UBC's Rose Garden
The "old" library with the new learning centre
In spring, the campus is going to be absolutely amazing. This is what a campus should look like. More on campus life and culture when I finished shooting my documentational photos.

Canada West Final Four – The Gold Match

Posted in academia,media, culture and society by thomas on the März 2nd, 2009

UBC fell behind early, but an energetic team and the crowd stayed in the game, so it was close until the end.

College sports – not exactly something we have in Austria. „We“ (white) lost, by the way.

Focusgruppen, Stone Age, Testing to Destruction und virale Verbreitung

Posted in academia,communications by thomas on the Januar 27th, 2009

Folgenden interessanten Clip über die Gefahren von Focusgruppen hat uns Joey Hoegg heute in Consumer Behaviour präsentiert.

Abgesehen davon, dass Focus Gruppen natürlich ihren Berechtigung haben – auch für ganz andere Dinge als das Testen neuer Ideen -, ist daran vor allem witzig, dass das Video aus Deutschland kommt. Von der DraftFCB Hamburg nämlich. Und von den 30.000 Views die das Video hat, kommt einer von meiner Professorin am anderen Ende der Welt. Irgendwie witzig.

4 Kreditkarten? Ein kanadisches Marktforschungsbeispiel.

Posted in academia,media, culture and society by thomas on the Januar 27th, 2009

Interkulturelle Unterschiede, Episode 2:

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(c) Prof. Tirtha Dhar

Von Wetter, Sperrstunden und anderen Dingen

Posted in academia,media, culture and society,Off Topic by thomas on the Januar 13th, 2009

Walter Gage Towers

In Vancouver ist es jetzt wieder so, wie es in Vancouver zu dieser Jahreszeit laut hier geborenen und aufgewachsenen Vancouverites normalerweise zu sein hat. Es ist unglaubwürdig warm (mit 7° momentan um ca. 15° wärmer als in Oberösterreich). Und es ist nass. Noch in Österreich hat mir jemand erzählt, dass man in Vancouver über 25 verschiedene Wörter für Regen kennen würde. Damals war ich mir noch nicht sicher wofür um alles in der Welt eine Kultur so viele Wörter für ein doch relativ simples Phänomen brauchen würde. Inzwischen – nach fast 10 Tagen am Campus – kann ich mir das schon besser vorstellen. Es ist jeden Tag anders „nass“. Mal ist es nebelig ohne Regen, mal Nebelig mit Wind und Regen, mal nieselt es fest, mal schwer, mal regnet es wirklich stark, mal tröpfelt es. Hauptsache es ist irgendwie nass. (Ich werde versuchen eine Liste der Wörter zu erstellen.)

Fail.

Nicht gerade eine Umgebung in der man seinen Schuhen beim Auflösungsprozess zusehen will. Das waren dann wohl die letzten K-SWISS die ich mir gekauft habe. Wenigstens weiß ich jetzt woher mein Schnupfen kommt und habe einen Grund mehr, wieder mal nach Downtown Vancouver zu fahren.
Heute in "Kulturelle Unterschiede": Schlange stehen

Wie schön, dass der Busbahnhof gleich vor der Tür meines Towers ist. Auf dem Foto zu sehen ist übrigens keine künstlerische Performance á la Freeze, sondern queuing, das hier in Vancouver obsessiv betrieben wird. Es fällt sogar den Neuseeländern auf, dass man sich hier sogar in der Bar oder im vollen Club für ein Getränk anstellt. In Österreich: völlig unvorstellbar.

Disziplin beim Fortgehen ist überhaupt so eine Sache hier in Kanada. Auf der einen Seite gibt es relativ strenge Alkoholvorschriften: Ausschank und Verkauf nur mit Lizenz, das heißt in Bars, Pubs und Liquor Stores. In vielen Restaurants hier kann man sich die Frage nach einem Gläschen Rotwein zum Essen definitiv sparen. Mir zwar egal – für spanische Touristen aber sicher ein Albtraum. Sperrstunde in den meisten Bars ist an manchen Tagen 0 Uhr, manchmal 1 Uhr, seltener 2 Uhr und in ganz wenigen Clubs 3 Uhr. Auf der anderen Seite steht dieser – wohl der Prohibition geschuldeten – Strenge ein unglaubliches Wachstum an Microbreweries und britische Pub- und Bierkultur entgegen. Dazu kommen Cometogethers, die ganz einfach schon um 5 Uhr beginnen und um Mitternacht in Volltrunkenheit enden. Binge drinking ist inzwischen ja auch in Österreich ein Begriff und die Konsequenz die die jungen Kanadier aus der relativ autoritären Ausgehpolitik ziehen. Für kontinentaleuropäische Studenten ist es jedenfalls ziemlich witzig zu sehen, wie plötzlich um Mitternacht oder Eins alle mehr oder weniger beeinflusst nach Hause gehen. Die Spanierinnen kämen in ihrem Land ja gerade mal vom Dinner.

„In Vancouver gibt es normalerweise keinen Schnee …“

Posted in Off Topic by thomas on the Januar 13th, 2009

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Weil ich diesen Satz zuhause vermutlich hundertmal gesagt habe und wir ihn von anderen schon hundertmal gehört haben, kommt hier – sozusagen als historischer Nachtrag – ein Foto das Wolfgang netterweise mit meiner Kamera in seinem Domizil aufgenommen hat.

View from Gage Tower East 17 … Zum Ersten.

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 10th, 2009

View from Gage Tower East 17 …, ursprünglich hochgeladen von wagnerthomas1

Wo bleiben die Fotos?

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 6th, 2009

Für den Fall, dass sich jemand fragen sollte wo neue Fotos bleiben: Meine kleine Canon hat gerade der Wolfi und mit der EOS die mir nicht gehört will ich momentan nicht draußen herumlaufen. Die bräuchte eine wasserdichte Oberfläche und einen Schutz dafür, dass ich mit ihr in der Hand im Eis/Matsch/Wasser bremse.

Im Westen viel Neues

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 6th, 2009

Welcome to Vancouver

Anstatt Schnee gibt es heute also Regen. Auch sehr viel, auch sehr nass. Man gewöhnt sich sehr schnell an nasse Socken und Menschen die mit Gummistiefel über den Campus latschen.

Was hat sich also getan in den letzten Tagen?

Ich hab meinen Raum getauscht mit Nadeem, der mit seinen Freunden zusammenziehen wollte und jetzt einen Stock unter mir wohnt. Damit bin ich jetzt im obersten Stockwerk – im 17. um genau zu sein und habe nach wie vor den schönen Blick auf Vancouver. Von meinen Flat-Kollegen habe ich noch nicht so wahnsinnig viel gesehen. Ich weiß nur, dass ich mir eine Pfanne mitnehmen hätte sollen, aber das ist eine andere Geschichte.

Es gibt eine Menge zu tun hier am Campus. Sonntag Abend war ich mit Wolfi im Aquatic Center trainieren. Das Aquatic Center ist eines von 4 Fitness- und Sportcentern hier am Campus. Hier kann man als UBC Student von früh bist spät und Montag bis Sonntag schwimmen, saunieren und den Fitnessbereich benützen. Der Vorteil vom Aquatic Center? Es ist im Gegensatz zu den anderen Fitnessstudios hier gratis. Da das Center auch nur 10 Minuten zu Fuß weg ist, wird man mich oder uns dort auch noch öfter sehen. Ich mag Campus-Universitäten.

Essen waren wir dann im „Village“, wo es einen internationalen – bzw. asiatischen – Foodcourt gibt: japanisch, malaysisch, indisch, vietnamesisch, chinesisch und andere Köstlichkeiten auf wenigen Quadratmetern und sehr, sehr günstig. Eine Portion ausgezeichnet gewürztes malaysisches Curry an der ich fast 30 Minuten gegessen habe kostet hier mit Plastikgeschirr und Löffel $5.50, umgerechnet also weniger als 4 Euro. I’m lovin‘ it, sozusagen.

Am Montag war es dann Zeit für die ersten Kurse. Market Research ist ein dreistündiger Kurs, den wir Montag, Mittwoch und Freitag haben und der 2 Gruppenprojekte, 2 Tests und eine Menge Hausübung beinhalten wird. Da wir von Problemstellung bis multivariante Datenanalyse mit SPSS ungefähr alles machen werden, gehe ich davon aus, dass mich dieser Kurs wohl am Meisten beschäftigen wird. Der Prof. ist bislang sehr freundlich und extrem kooperativ – was soviel heißt als dass wir sogar seine Handynummer bekommen haben „if you are in serious trouble“. Danach kam gleich Consumer Behaviour bei JoAndrea Hoegg – wir können sie auch Joey oder, wenn wir lustig sein wollen, Dr. Ho nennen. Der Kurs hat auch drei Stunden und heißt offiziell Buyer Behaviour, aber da Menschen ja mehr machen als nur Kaufen – Stichwort: Identität, Herde, … – nennt sie es Consumer Behaviour. Hat im Deutschen mit „Verbrauchen“ zwar immer noch eine abschätzige Bedeutung, aber immerhin. Der Kurs beinhaltet die drei Kapitel psychologische Grundlagen, Entscheidungsprozesse und kulturelle Einflussfaktoren und deren Relevanz für Marketingstrategien. Klingt ziemlich nach rationalistischem Modelle-Basteln, aber nach der ersten Einheit bin ich mal optimistisch, dass es nicht so sein wird. Heute gleich anschließend habe ich meinen dritten Kurs, Promotion Strategy (oder Integrated Marketing Communications) – ein 4th year course und deswegen vermutlich auch jener in dem zum ersten mal auf der Probe steht inwieweit das was ich bisher gelesen, gelernt, ausprobiert und erfahren habe auch in nordamerikanischen Uni-Kursen bestehen wird. Die offiziellen Uni-Voraussetzungen erfülle ich mal nicht, aber als Austauschstudent hat man eben so seine Freiheiten. Der Prof. war ein paar jahre bei JWT und dann lange bei Unilever North America in der Consumer Division. Er sollte also durchaus Erfahrung mit Pitches, Planning und anderem Zeug haben. Ich bin schon gespannt. Die negative Seite anderen Kursen macht sich übrigens gerade auf meiner Mastercard-Abrechnung breit: 400 kanadische $ für 3 Bücher, wobei eines sogar gebraucht ist, sind nicht gerade wenig. Aber was will man machen – Literaturlisten werden hier einfach ernster genommen als in meinen bisherigen Studien.

Ansonsten: war gestern nach unserem international orientation program gleich die erste spontane Zimmerparty im Südturm beim Flo, einem anderen WU-Studenten hier. Es macht schon irgendwie Spaß, wenn sich Studenten aus Neuseeland, den USA, Spanien, Kanada und Österreich in einem kleinen Apartment versammeln. Ungewohnt für die europäische Abordnung: Die gehen hier alle um 1 ins Bett, eine Zeit in der man in Spanien und zum Teil auch in Wien noch immer nicht die Wohnung verlassen hat. Und weiters: In Kanada raucht man nicht. Man tut es einfach nicht. Kanadische Studenten können nicht verstehen wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, Zigaretten zu rauchen. Wenn hier von „smoke“ geredet wird, dann meint man homegrown Marihuana aus British Columbia, auf das hier alle fürchterlich stolz sind (nope – keine Erfarhungen damit).

In diesem Sinne werd‘ ich jetzt gleich mal meine auf güldernem Papier mit Platindruck verfassten Bücher zur Hand nehmen und lernen.