Wo bleiben die Fotos?

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 6th, 2009

Für den Fall, dass sich jemand fragen sollte wo neue Fotos bleiben: Meine kleine Canon hat gerade der Wolfi und mit der EOS die mir nicht gehört will ich momentan nicht draußen herumlaufen. Die bräuchte eine wasserdichte Oberfläche und einen Schutz dafür, dass ich mit ihr in der Hand im Eis/Matsch/Wasser bremse.

Im Westen viel Neues

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 6th, 2009

Welcome to Vancouver

Anstatt Schnee gibt es heute also Regen. Auch sehr viel, auch sehr nass. Man gewöhnt sich sehr schnell an nasse Socken und Menschen die mit Gummistiefel über den Campus latschen.

Was hat sich also getan in den letzten Tagen?

Ich hab meinen Raum getauscht mit Nadeem, der mit seinen Freunden zusammenziehen wollte und jetzt einen Stock unter mir wohnt. Damit bin ich jetzt im obersten Stockwerk – im 17. um genau zu sein und habe nach wie vor den schönen Blick auf Vancouver. Von meinen Flat-Kollegen habe ich noch nicht so wahnsinnig viel gesehen. Ich weiß nur, dass ich mir eine Pfanne mitnehmen hätte sollen, aber das ist eine andere Geschichte.

Es gibt eine Menge zu tun hier am Campus. Sonntag Abend war ich mit Wolfi im Aquatic Center trainieren. Das Aquatic Center ist eines von 4 Fitness- und Sportcentern hier am Campus. Hier kann man als UBC Student von früh bist spät und Montag bis Sonntag schwimmen, saunieren und den Fitnessbereich benützen. Der Vorteil vom Aquatic Center? Es ist im Gegensatz zu den anderen Fitnessstudios hier gratis. Da das Center auch nur 10 Minuten zu Fuß weg ist, wird man mich oder uns dort auch noch öfter sehen. Ich mag Campus-Universitäten.

Essen waren wir dann im „Village“, wo es einen internationalen – bzw. asiatischen – Foodcourt gibt: japanisch, malaysisch, indisch, vietnamesisch, chinesisch und andere Köstlichkeiten auf wenigen Quadratmetern und sehr, sehr günstig. Eine Portion ausgezeichnet gewürztes malaysisches Curry an der ich fast 30 Minuten gegessen habe kostet hier mit Plastikgeschirr und Löffel $5.50, umgerechnet also weniger als 4 Euro. I’m lovin‘ it, sozusagen.

Am Montag war es dann Zeit für die ersten Kurse. Market Research ist ein dreistündiger Kurs, den wir Montag, Mittwoch und Freitag haben und der 2 Gruppenprojekte, 2 Tests und eine Menge Hausübung beinhalten wird. Da wir von Problemstellung bis multivariante Datenanalyse mit SPSS ungefähr alles machen werden, gehe ich davon aus, dass mich dieser Kurs wohl am Meisten beschäftigen wird. Der Prof. ist bislang sehr freundlich und extrem kooperativ – was soviel heißt als dass wir sogar seine Handynummer bekommen haben „if you are in serious trouble“. Danach kam gleich Consumer Behaviour bei JoAndrea Hoegg – wir können sie auch Joey oder, wenn wir lustig sein wollen, Dr. Ho nennen. Der Kurs hat auch drei Stunden und heißt offiziell Buyer Behaviour, aber da Menschen ja mehr machen als nur Kaufen – Stichwort: Identität, Herde, … – nennt sie es Consumer Behaviour. Hat im Deutschen mit „Verbrauchen“ zwar immer noch eine abschätzige Bedeutung, aber immerhin. Der Kurs beinhaltet die drei Kapitel psychologische Grundlagen, Entscheidungsprozesse und kulturelle Einflussfaktoren und deren Relevanz für Marketingstrategien. Klingt ziemlich nach rationalistischem Modelle-Basteln, aber nach der ersten Einheit bin ich mal optimistisch, dass es nicht so sein wird. Heute gleich anschließend habe ich meinen dritten Kurs, Promotion Strategy (oder Integrated Marketing Communications) – ein 4th year course und deswegen vermutlich auch jener in dem zum ersten mal auf der Probe steht inwieweit das was ich bisher gelesen, gelernt, ausprobiert und erfahren habe auch in nordamerikanischen Uni-Kursen bestehen wird. Die offiziellen Uni-Voraussetzungen erfülle ich mal nicht, aber als Austauschstudent hat man eben so seine Freiheiten. Der Prof. war ein paar jahre bei JWT und dann lange bei Unilever North America in der Consumer Division. Er sollte also durchaus Erfahrung mit Pitches, Planning und anderem Zeug haben. Ich bin schon gespannt. Die negative Seite anderen Kursen macht sich übrigens gerade auf meiner Mastercard-Abrechnung breit: 400 kanadische $ für 3 Bücher, wobei eines sogar gebraucht ist, sind nicht gerade wenig. Aber was will man machen – Literaturlisten werden hier einfach ernster genommen als in meinen bisherigen Studien.

Ansonsten: war gestern nach unserem international orientation program gleich die erste spontane Zimmerparty im Südturm beim Flo, einem anderen WU-Studenten hier. Es macht schon irgendwie Spaß, wenn sich Studenten aus Neuseeland, den USA, Spanien, Kanada und Österreich in einem kleinen Apartment versammeln. Ungewohnt für die europäische Abordnung: Die gehen hier alle um 1 ins Bett, eine Zeit in der man in Spanien und zum Teil auch in Wien noch immer nicht die Wohnung verlassen hat. Und weiters: In Kanada raucht man nicht. Man tut es einfach nicht. Kanadische Studenten können nicht verstehen wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, Zigaretten zu rauchen. Wenn hier von „smoke“ geredet wird, dann meint man homegrown Marihuana aus British Columbia, auf das hier alle fürchterlich stolz sind (nope – keine Erfarhungen damit).

In diesem Sinne werd‘ ich jetzt gleich mal meine auf güldernem Papier mit Platindruck verfassten Bücher zur Hand nehmen und lernen.

Zwei Blicke aus meinem Zimmer

Posted in academia,Off Topic by thomas on the Januar 4th, 2009

UBC to Vancouver from Gage East Tower 16th floor

UBC to Vancouver from Gage East Tower 16th floor

Angekommen am Campus der University of British Columbia

Posted in academia,media, culture and society,Off Topic by thomas on the Januar 3rd, 2009

Seit gestern Nachmtag bin ich also „endlich“ hier, am Campus der University of British Columbia, in beziehungsweise außerhalb Vancouvers. Der Campus ist riesig, unvorstellbar riesig. So groß, dass hier Buslinien verkehren und es einen eigenen kleinen Busbahnhof gibt. Der „Campus Bookstore“ ist nicht etwa ein kleiner Facultas, sondern geht eher in Richtung Thalia. Es gibt verschiedene Foodcourts und Faculty Buildings und dazwischen immer wieder Grün – obwohl momentan alles weiß ist. Abgeschlossen ist der Campus von 760 Hektar Park in Richtung Downtown und rundherum Meer. Aus meinem Zimmer im 16. Stock sieht man auf schneebedeckte Berge, die Skyline Vancouvers und Meer. Aber auch hier gilt – momentan ist alles nur weiß.

Normalerweise schneit es ja in Vancouver nicht oder fast nicht. Wenn es aber schneit, sind alle – oder zumindest jene die für die Räumung zuständig sind – heillos überfordert. Die Straßen werden geräumt – und zwar auf die Gehsteige, dort friert dann alle zu pickelhartem Eis zusammen. Kein gutes Pflaster für gebrechliche Menschen. Das Ganze ist übrigens nicht nur am Campus so, sondern auch in Downtown Vancouver – wobei dort dann eher Schneematsch zu besichtigen ist.

Die Stadt Vancouver gefällt mir extrem gut. Vom Flair ist die Stadt ein bisschen wie Barcelona, nur kälter. Es ist überall Meer. Downtown ist von Wasser eingeschlossen, im Süden liegt Granville Island, eine kleine charmante Insel zu der es eine Fährverbindung mit Minibooten gibt und wo der Naschmarkt Vancouvers beheimatet ist. Im Norden liegt der Stanley Park, einer der größten Parks Nordamerikas, ebenfalls eingeschlossen von Wasser mit Aquatic Center und einer der schönsten Laufstrecken die man sich so vorstellen kann. Am Neujahrstag haben sich am Strand dort mutige Restalkoholiker zum jährlichen Polarbear Swim in die Wellen gestürzt. Bei gefühlten Minusgraden im Freien und ein paar heißen Graden im Meer ein lustiges Unterfangen – vor allem wenn man nur dabei zusieht. Ansonsten gibt es hier noch den Chinatown, der so aussieht wie Chinatowns eben aussehen und East Downtown mit der berüchtigten Hastings Street, in die man sich bei Tag und bei Nacht nicht so richtig trauen soll (letztes Jahr soll sich ein Student dorthin verirrt haben, worauf ihm mit einer Machete ein Arm abgeschlagen worden sein soll). Gelebt haben wir die Tage über Silvester in einem Hostel im West End von Vancouver Downtown – der Rainbow Area – hier lebt eine der größen schwulen Communities der Welt, an den Straßenkreuzungen hängt die Rainbow-Fahne und auch jeder Club hat ein Rainbow-Pickerl an der Tür. Es gibt also viele unterschiedliche Neighbourhoods hier und auch ohne alle gesehen zu haben gefällt mir der Flair, das Gefühl der Stadt. Eine große Stadt ohne Menschen mit Großstadtblicken. Bunt und entspannt. So mag ich das.

(Es beschleicht mich so ein Gefühl, dass das hier spannende 4-5 Monate werden könnten.)

Jetzt werd ich mal nach Lebensmitteln suchen – und dann endlich Fotos in den Blog stellen …

Feedburner – und wieder ein bisschen aufgeräumt!

Posted in Off Topic by thomas on the Dezember 23rd, 2008

Nach einem Tweet von Luca Hammer habe ich mich daran erinnert, dass ich mit mir selbst irgendwann mal ausgemacht habe, dass das Posten der Delicious-Saves und der Tweets nur ein vorrübergehendes Experiment sein sollte. Eigentlich, wurde mir plötzlich und sicher nur zufällig wegen der Spanisch-Prüfung heute nachmittag bewusst, wollte ich ja Feedburner aufsetzen, damit man den Blog, neue Flickr-Fotos und Delicious-Links bequem und gemeinsam in den Reader der Wahl schmeißen kann.

Ich habe zwar keine Ahnung ob das hier überhaupt jemand macht oder vor hat zu machen, aber jedenfalls gibt es jetzt:

  • auf der rechten Seite das Icon mit dem Link zum Feedburner.
  • die Delicious-Links nicht mehr als Blog-Posts sondern im Feed
  • das Twitter-Badge in der Sidebar (wer weiß, wie lange noch)

Dachte mir, dass das für Kanada einfach die bequemste und beste Lösung ist.

(Edit: Das mit dem „aufgeräumt“ stimmt natürlich nicht wirklich. Es ist chaotisch hier und das ist gut so …)

Prokrastination; Aufschiebeverhalten – das.

Posted in academia,media, culture and society,Off Topic by thomas on the Oktober 21st, 2008

Interessanter Spot, das Buch sollte ich mir vermutlich auch einmal besorgen. Um es dann nicht zu lesen.

ein neues hintergrundbild

Posted in media, culture and society,Off Topic by thomas on the Oktober 5th, 2008

Thomas spielt mit der Cam IV

Vietnam, Ha Long Bay, 2. august.

Lessons in Ethymology

Posted in academia,media, culture and society,Off Topic by thomas on the Oktober 1st, 2008

Business kommt von busy. Wieder was gelernt.

Das Wort ist dann eigentlich auch schon der Grund warum ich hier nicht zum Schreiben komme. Es will für den Entry Test zu International Marketing and Management gelernt werden. Und da erfährt man bei den Herren Cavusgil, Knight und Riesenberger auch Dinge wie die Wortherkunft von Business.

(Eigentlich will ich ja über den neuen von Pixar, die Finanzkrise, ein Foto aus meiner Dusche und die Account Planning School of the Web schreiben.)

Außerdem:
Rolltreppe zum Park Güell

Wer den Film kennt, kennt sich aus.

Aus aktuellem Anlass! (II)

Posted in media, culture and society,Off Topic by thomas on the September 26th, 2008

„In the absence of the gold standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no safe store of value. The abandonment of the gold standard made it possible for welfare statists to use the banking system as a means to an unlimited expansion of credit (debt creation)“ – Alan Greenspan (#8), 1966 Gold and Economic Freedom

„It was the case that the price level in 1929 was not much different, on net, from what it had been in 1800. But, in the two decades following the abandonment of the gold standard in 1933, the consumer price index in the United States nearly doubled. And, in the four decades after that, prices quintupled. Monetary policy, unleashed from the constraint of domestic gold convertibility, has allowed a persistent over issuance of money. As recently as a decade ago, central bankers, having witnessed more than a half-century of chronic inflation, appeared to confirm that a fiat currency was inherently subject to excess.“ – Chairman Alan Greenspan Before the Economic Club of New York, New York City December 19, 2002 (!)

In der Süddeutschen heißt es „Schafft die Zentralbanken ab!“ und Mr. Greenspans alten Artikel über Gold und Finanzsysteme sollte man sich ohnehin mal durchgelesen haben.

Ich mag Barcelona.

Posted in media, culture and society,Off Topic by thomas on the September 19th, 2008

schöne gebäude, gutes essen, schönes wetter, schöner strand, schöne sprache, schöne menschen, viel(e) kulturen, viel geschichte, viel musik, viele bars. ich mag diese stadt.